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Dissertation Original
Philosophen der Vergangenheit ein Stein des Anstoßes gewesen ist. Es kann auch nicht verneint werden, daß heute national wie international Schritte unternommen werden, philosophische Meinungsverschiedenheiten zu werten und zu überwinden. In der Vergangenheit haben Denker wie DESCARTES, LEIBNIZ, KANT, NATORP, HUSSERL, RUSSEL, WITTGENSTEIN, SCHLICK und CARNAP versucht,.den 'zersplitterten' Charakter der Philosophie zu verstehen und erfolgreich zu beheben, während in der zeitgenössischen Philosophie diese Ansicht von den meisten Phänomenologen, analytischen Philosophen und logischen Positivisten vertreten zu sein scheint, die alle entweder an eine wissenschaftliche Philosophie oder an eine Philosophie im Sinne einer strengen Wissenschaft glauben". Philosophen der Vergangenheit ein Stein des Anstoßes gewesen ist. Es kann auch nicht verneint werden, daß heute national wie international Schritte unternommen werden, philosophische Meinungsverschiedenheiten zu werten und zu überwinden. In der Vergangenheit haben Denker wie Descartes, Leibniz, Kant, Natorp, Husserl, Russell, Wittgenstein, Schlick und Carnap versucht,.den 'zersplitterten' Charakter der Philosophie zu verstehen und erfolgreich zu beheben, während in der zeitgenössischen Philosophie diese Ansicht von den meisten Phänomenologen, analytischen Philosophen und logischen Positivisten vertreten zu sein scheint, die alle entweder an eine wissenschaftliche

Philosophie oder an eine Philosophie im Sinne einer strengen Wissenschaft glauben.

Der erste Philosoph der Moderne, der die Vielzahl der philosophischen Systeme der Vergangenheit als etwas Notwendiges innerhalb der Entwicklung der Philosophie selbst betrachtete, ist HEGEL gewesen, der in seiner "Phänomenologie des Geistes" den Unterschied philosophischer Systeme im Sinne der progressiven Entwicklung der Wahrheit verstanden haben wollte. Aber auch Hegel selbst gab zu, daß diese Unterschiede am Ende überwunden werden sollten und daß diese Entwicklung sich auf das absolute Wissen des Absoluten hin orientiert (FN 56). Diese Einschätzung wurde seitdem von vielen Philosophen übernommen. Ich habe schon darauf hingewiesen, daß der erste Philosoph der Moderne, der die Vielzahl der philosophischen Systeme der Vergangenheit als etwas Notwendiges innerhalb der Entwicklung der Philosophie selbst betrachtete, Hegel gewesen ist, der in seiner "Phänomenologie des Geistes" den Unterschied philosophischer Systeme im Sinne der progressiven Entwicklung der Wahrheit verstanden haben wollte. Aber auch Hegel selbst gab zu, daß diese Unterschiede am Ende überwunden werden sollten und daß diese Entwicklung sich auf das absolute Wissen des Absoluten hin orientiert. Seit 1830 haben nur wenige Philosophen Hegels Position ohne grundlegende Änderungen übernommen; aber die Anzahl derer, die von diesen Ansichten beeinflußt wurden, war relativ groß.
Wie schon aus der Aussage von Kockelmans ersichtlich, sind die Kämpfer wider die philosophische "Zersplitterung" die analytischen Philosophen und logischen Positivisten, die in der Philosophie eine strenge Wissenschaft, oder doch zumindest eine wissenschaftliche Philosophie sehen. Die Beantwortlichkeit einer jeden philosophischen

Übernommen aus:Joseph J. Kockelmans: Gedanken zur Frage: "Wozu Philosophie?" in: Hermann Lübbe (Hrsg.) Wozu Philosophie? Stellungnahmen eines Arbeitskreises. Berlin 1978. de Gruyter S.235

Link:

Dokumentiert in: http://www.scribd.com/doc/51104683/kockelmans-234

AnmerkungenBearbeiten

Eine typische Stelle. Hahn beginnt auf S.48 mit einem langen Zitat von Kockelmans. Vor die Anführungszeichen am Anfang setzt er "(FN 55)", den korrekten Hinweis auf die Originalseite. Das Zitat endet mit dem ersten Absatz von S.49: "... Wissenschaft glauben." Der darauf folgende Absatz ist - mit zwei bedeutsamen Ausnahmen - die direkte Weiterführung des Kockelmans-Textes. Durch das Fehlen der Anführungszeichen wird signalisiert, dass es sich um kein Zitat (mehr) handelt. Die Fußnote 56 verweist jedoch nochmals korrekt auf die Herkunftsseite. Hahn verwendet also zwei unterschiedliche Zitationssysteme, die verschleiern, dass es sich um keinerlei eigenen Gedanken handelt.

Interessant sind in diesem Zusammenhang die Änderungen des Textes. Sie weisen darauf hin, dass er sich der Tatsache bewusst war, ohne Kennzeichnung vom Direktzitat in die Paraphrase zu wechseln, die allerdings nur insofern Paraphrase ist, als er die Übergänge so gestaltet, dass man die direkte Textübernahme nicht merkt.

Hahn läßt im 2. Absatz den Satzbeginn Kockelmans aus. Der Grund ist offensichtlich, dass Kockelmans auf etwas hingewiesen hat, das sich bei Hahn nicht findet. Hahn hat so editiert, dass sich der Kockelmans-Text wie seine eigenen Ausführungen lesen. An das Ende der Textübernahme setzt er, wie gesagt, den Fußnotenverweis, was eine weitere Facette ins Spiel bringt. Nach "... hin orientiert (FN 56)." fährt Kockelmans mit einer Einschätzung fort, die von Hahn ent-differenziert und zu einer Behauptung umgeschrieben wird.


Fußnoten:

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