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Dissertation Original
tierungsproblemen sprechen.
Demnach hat die Philosophie Konjunktur, weil sie aufgerufen ist, Antworten auf diese drängenden Fragen zu geben.
Doch wie sieht sich die Philosophie selbst und wie steht sie zu dem Ansinnen, sich endlich wieder um das Alltägliche, und damit um den Menschen zu kümmern?
4. Das Selbstverständnis der Philosophie in der Gegenwart
Der amerikanische Philosoph Joseph J. KOCKELMANS bemerkt dazu (FN 55): "Eine der auffälligsten Charakterzüge des zeitgenössischen fachphilosophischen Schauplatzes ist die große Vielzahl der divergenten philosophischen Ansichten, die in verschiedenen Schulen und Strömungen verteidigt werden, und innerhalb derer man noch eine beliebige Anzahl verschiedener individueller Perspektiven finden kann. Jeder, der kein Berufsphilosoph ist, kann sich hinsichtlich dieses Zustandes und der Tatsache, daß die Fachphilosophen nicht darüber besorgt zu sein scheinen, eines Gefühls der Verwirrung nicht erwehren (...). Der Nicht-Fachphilosoph betrachtet die eigentliche Situation in der Philosophie jedoch nicht ganz objektiv. Jeder, der sich in der Geschichte der Philosophie auskennt, weiß, daß die Vielzahl philosophischer Ansichten (entweder als Vielzahl philosophischer Ansichten, wie sie sich in den letzten 2000 Jahren entwickelt haben, oder als die Vielzahl der Ansichten, die gleichzeitig in einer Epoche verteidigt werden) für eine Anzahl großer Aber dennoch ist es wahr, daß einer der auffälligsten Charakterzüge des zeitgenössischen fachphilosophischen Schauplatzes die große Vielzahl der divergenten philosophischen Ansichten, die in verschiedenen Schulen und Strömungen verteidigt werden, und innerhalb derer man noch eine beliebige Anzahl verschiedener individueller Perspektiven finden kann. Jeder, der kein Berufsphilosoph ist, kann sich hinsichtlich dieses Zustandes und der Tatsache, daß die Fachphilosophen nicht darüber besorgt zu sein scheinen, eines Gefühls der Verwirrung nicht erwehren. Der Grund für die Verwirrung der Nicht-Fachphilosophen wird klar, wenn man die Situation in der Philosophie mit einer angeblich gleichen Situation in der Physik z.B. vergleicht. (Noch zwei weitere Sätze in der von Hahn markierten Auslassung.)

Übernommen aus:Joseph J. Kockelmans: Gedanken zur Frage: "Wozu Philosophie?" in: Hermann Lübbe (Hrsg.) Wozu Philosophie? Stellungnahmen eines Arbeitskreises. Berlin 1978. de Gruyter S.234f

Link:

Dokumentiert in: http://www.scribd.com/doc/51104683/kockelmans-234

AnmerkungenBearbeiten

Diese Passage beginnt auf Seite 48 als halbwegs ordnungsgemäßes Zitat (inklusive Auslassung). Allerdings wird der Beginn paraphrasiert und dabei das genus von "Charakterzüge" falsch gesetzt ("Eine"). Die Fortsetzung des Zitates auf S.49 führt zu einer groben Inkorrektheit.

Das ist allerdings eben kein Plagiat, sondern eine mangelhafte Zitierweise. Sollte man unterscheiden können, wenn man sich so als Wissenschafts-Beckmesser aufspielt.

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