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Initiative Transparente Wissenschaft

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Pressemitteilung, 11. April 2011

"Initiative Transparente Wissenschaft" fordert Offenlegung der Gutachten zu Karl-Heinz Grasser

Die Gutachten zur Plagiatsprüfung der Diplomarbeit von Karl-Heinz Grasser sollen im Netz publiziert werden, fordert die Anfang März in Österreich gegründete "Initiative Transparente Wissenschaft" (Sprecher: Gerhard Fröhlich, Linz; Herbert Hrachovec, Wien; Stefan Weber, Salzburg). Die Forderung nach einer derartigen Transparenz wird auch in einem offenen Brief der Initiative an Wissenschaftsministerin Beatrix Karl erhoben, den bislang im Netz 59 WissenschaftlerInnen und Initiativen unterzeichnet haben, unter anderem Wissenschaftler wie Peter Fleissner, Matthias Wabl oder Elisabeth List und Initiativen wie doktorat.at.

Die "Initiative Transparente Wissenschaft" stellt klar, dass sie selbst gegenüber Grassers Diplomarbeit keinen Plagiatsvorwurf erhoben habe. Sie erinnert aber daran, dass verdächtige Passagen der Arbeit als Faksimiles bereits in einer österreichischen Tageszeitung veröffentlicht wurden. Somit sei ein öffentliches Interesse gegeben, wie in diesem Fall geprüft wurde und wie unter anderem auch diese verdächtigen Stellen von den Prüfern bewertet wurden - dies nicht zuletzt, um klarzustellen, welche methodischen Anforderungen bei einer Diplomarbeit in Österreich gestellt werden.

Der Prüfungsprozess und die Gutachten sollten im Netz publiziert werden. Dies betreffe sowohl die "intensive" Prüfung der Universität Klagenfurt als auch die "summarische" Prüfung der Österreichischen Agentur für wissenschaftliche Integrität. Dem Autor der Diplomarbeit müsste eine solche Veröffentlichung ja gerade recht sein - freilich muss seine Einwilligung vorab erfolgen.

Die "Initiative Transparente Wissenschaft" wurde am 6. März 2011 gegründet und setzt sich für eine offene Wissenschaftskultur in Österreich ein, insbesondere bei der Aufklärung von Anschuldigungen wissenschaftlichen Fehlverhaltens. Sie betreibt das Wiki http://de.antiplagaustria.wikia.com. Geplant ist mittelfristig ein "Wikileaks für die Wissenschaft". Gegenwärtig wird ein Maßnahmenkatalog zur Qualitätsverbesserung von Abschlussarbeiten und zur effektiveren Plagiatsprävention ausgearbeitet sowie die Dissertation von Johannes Hahn arbeitsteilig untersucht.

Die Initiative verweist schließlich auf neue bundesdeutsche PlagWikis und fordert auch in Österreich alle Interessierten zur Mitarbeit an http://de.antiplagaustria.wikia.com auf. Die deutschen Netz-Plagiatssammler analysieren derzeit nach Guttenberg bereits eine vierte rechtswissenschaftliche Dissertation aus dem politischen Umfeld.

Für Rückfragen: antiplagaustria@gmail.com

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