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Universität Wien stellt Doktorarbeit online

Die Universität hat eine sauber gescannte und durchsuchbare Version der Doktorarbeit online gestellt: Hier Downloaden

Eine kleine Notiz zu dieser Version und dem mittlerweile vorliegenden Gutachten von Peter Schulthess. Schulthess gesteht Hahn zu, in den problematischen Kohr-Zitaten auf den Seiten 209f. mit der Methode der Einrückung (ohne Anführungszeichen) gearbeitet zu haben. Die Uni-Version der Diss. zeigt deutlich, dass der Wechsel der Einrückung zwischen S.207 und 208 liegt und eindeutig nicht den Beginn eines Zitates markiert. (http://phaidon.philo.at/qu/?p=895)


HAHN'S DOKTORAT WAR NOCH EIN "BILLIGES" NACH DER ALTEN RIGOROSENORDNUNG

Warum studierte Hahn Philiosophie ? Weil der gescheiterte Jus-Student 1982 (Beginn des Doktoratsstudiums der Philosophie) hier die letzte Möglichkeit fand, noch nach der alten Rigorosenordnung einen Doktortitel abzustauben. Die Wiener Philosophen schafften es nämlich bis 1983, die seit dem AHStG 1966 fällige Neugliederung in Diplomstudium (Magister) und Doktorat hinauszuzögern. Nach der Rigorosenordnung brauchte es 4 Studienjahre (ohne eine einzige prüfungspflichtige Lehrveranstaltung), eine approbierte Dissertation und dann als erste und einzige Prüfung das Rigorosum. Die Wiener Philosophie verkam zur Doktormühle. Professoren wie Kampits (Hahns Doktorvater) hatten Unmengen Dissertanten und konnten gerade bei Parteifreunden (Kampits ist beim Akademikerbund, Hahn war damals JVP-Obmann in Wien) gar nicht so genau hinschauen, dass sie Plagiate entdeckten. Hahn hat übrigens weder vor noch nach seiner Dissertation jemals eine Zeile zu philosophischen Themen geschrieben ...


Mittlerweile ist auch die Diplomarbeit von Karl Heinz Grasser online:

http://www.scribd.com/antiplag


DIE GANZE ARBEIT HAHNS IST SEIT EINIGEN STUNDEN ONLINE:

http://de.plagipedi.wikia.com/wiki/Hahn,_Johannes:_Perspektiven_der_Philosophie_heute_(Dissertation)

Durchsuchbare OCR Version bei scribdDownload Durchsuchbare OCR Version

FROHES OSTEREIER SUCHEN, FROHES GOOGELN!!


Da die Dissertation Papierquellen benützt, die nur spärlich in späteren von Google erfassten Werken (auch) zitiert werden (woraus indirekte Schlüsse auf Textübernahmen bei Hahn gezogen werden können), liebe Leute, müsst Ihr Euch leider den Anhang bzw. die Literaturliste hernehmen und die dort verzeichneten Werke ausborgen.. und vergleichen, oder noch besser: einscannen (ist, soweit wir wissen, nur bei vergriffenen Werken erlaubt - das Urheberrecht schützt kaum vor Plagiat, eher schützt es Plagiatoren, da es die Nachforschungen sehr erschwert)!


Hier der Link zum offenen Brief an die Frau Bundesministerin Karl:Bearbeiten

http://philo.at/pipermail/register/2011-March/001137.html


- Vorab-Information: Um der Arbeit der verschiedenen Antiplagiats-Initiativen eine Plattform schaffen, insbesondere zwecks übersichtlicher Präsentation von Zwischenberichten und aktuellen Ereignissen, habe ich heute die Domain www.scientific-transparency.org registriert und mit der Installation eines CMS begonnen. Die Namenswahl erfolgte in bewusster Anlehnung an "Transparency International", wo man sich bekanntlich mit der Offenlegung von Korruption befasst. Demgegenüber soll das aktuelle - ebenfalls nichtkommerzielle und für jeden auch zu aktiver Beteiligung offen stehende - Projekt die Offenlegung von Betrugsfällen in wissenschaftlichem Umfeld zum Gegenstand haben. Vorschläge zur inhaltlichen Gestaltung und auch die aktive Beteiligung am Projekt ist ausdrücklich erwünscht und willkommen.Werner Hupperich 12:38, 9. Mär. 2011 (UTC)


- Sollte der Abschnitt "Diskussion um Hahns Doktorabeit" auf http://de.wikipedia.org/wiki/Johannes_Hahn_%28Politiker%29 um einen Hinweis auf die "Initiative Transparente Wissenschaft" ergänzt und dem Artikel ein Link auf dieses Projekt hinzugefügt werden, oder wäre das zum jetzigen Zeitpunkt verfrüht? Sofern gewünscht, könnte ich das ggfs. übernehmen. Werner Hupperich 22:05, 8. Mär. 2011 (UTC)


- Wäre es nicht zielführender, in der Argumentation etwas weniger auf die standortpolitische Komponente ("Der Wissenschaftsstandort ist in Gefahr.." abzuheben? Besagte Standortpolitik ist ja gerade nicht einer der Wissenschaft immanente Eigenschaft, sondern der politischen Ökonomie (Stichwort: "Wissenschaft als Ware") geschuldet. Während der Guttenberg-Debatte in Deutschland wurde meinerseits mehrfach angeregt, das Argument "Schädigung des Wissenschaftsstandortes" zugunsten der allgemeineren, aber m.E. zutreffenderen Formulierung "Schädigung der (seriösen) Wissenschaft" zu ersetzen. Sicherlich wird man insbesondere bei politischen Funktionären mit "gefährdeten Standorten" offene Türen einrennen. Aber: Repräsentieren solch nationale/nationalistische Aspekte tatsächlich das Selbstverständnis der Wissenschaften? Ich denke, auf Nationalfähnchen am Elfenbeinturm sollte zugunsten eines offenen und internationalen Diskurses - die Plagiat-Problematik beschränkt sich im Übrigen gewiss nicht allein auf Deutschland und Österreich - verzichtet werden. Insofern würde ich dieses Wiki auch eher statt mit "..in Österreich" mit "..mit Schwerpunkt Österreich" versehen wollen. Dies allein schon, um nicht Türen zuzuschlagen, durch welche man selbst später vielleicht noch gehen beabsichtigen könnte resp. welche man Unterstützern des eigenen Anliegens vielleicht sogar dadurch vor der Nase zuschlägt.Werner Hupperich 12:55, 8. Mär. 2011 (UTC)

- Wer kann helfen oder hat Ideen bei avancierten Methoden der Plagiatsdetektion jenseits von Google, Antiplagiatssoftware und des Stöberns in Bibliotheken (z. B. Stilometrie, authorship verification, data mining)?


- Soll, wie von Peter Pilz gefordert, eine Art "Antiplagiatsagentur" gegründet werden, die Verdachtsfälle prüft und selbst regelmäßig Stichproben von Abschlussarbeiten zieht (vom genfreien zum plagiatsfreien Österreich, sozusagen die Lebensmittelbehörde für wohlschmeckende Wissenschaft)?


- Sollen disziplinarische Maßnahmen bei nachgewiesenem Plagiat in Österreich wieder eingeführt werden (etwa Studiensperren)?


- Sollen Plagiatoren und Datenfabrizierer mit ihren Namen genannt werden, etwa im Netz?


-> Da das Plagiat nicht unter einem Pseudonym, sondern unter ihrem vollständigen Namen veröffentlicht wurde, haben es Plagiatoren meines Erachtens auch zu akzeptieren, dass ihr Name nicht nur in positivem Kontext (wenn der Schwindel nicht auffliegt und ihnen Anerkennung für "ihre" Arbeit zuteil wird), sondern eben auch im Fall des Nachweises von Täuschung / Betrug öffentliche Wahrnehmung erfährt. Denkbar wäre in diesem Zusammenhang, in Promotionsordnungen deutlich darauf hinzuweisen, dass in jedem Fall Täuschungsversuche, gleichgültig wann sie festgestellt werden, unter Namensnennung öffentlich gemacht werden.--Werner Hupperich 09:24, 8. Mär. 2011 (UTC)


- Soll ein Gesamtüberblick aller derzeitigen Parlamentarier erstellt werden, durch den Diss-Titel, Doktorväter/mütter, Universität, Abschlussjahr & evtl anschließende wissenschaftl. Tätigkeit ersichtlich sind? (Hilfestellung für potenzielles Kandidatenscreening)

-> Ich weiß nicht, ob man hier einen Generalverdacht unterstellen sollte. Zudem sollten wir unterscheiden zwischen einfach wertlosen, mickrigen Abschlussarbeiten, wie sie bei Politikern wie auch beim Rest der Gesellschaft offenbar gar nicht allzu selten vorkommen (möglicherweise bei Politikern etwas häufiger, das wäre jetzt mal eine These), und einem Fall, der etwa so stinkt wie Guttenberg. Hahn liegt vielleicht irgendwo in der Mitte..., vielleicht auch mehr rechts oder links... Außerdem: Ein ähnliches Projekt gibt es schon, auch mit österreichischen Arbeiten darauf, siehe http://de.plagipedi.wikia.com/wiki/Liste_der_zur_%C3%9Cberpr%C3%BCfung_vorgeschlagenen_Arbeiten


- In den meisten Bereichen (Literatur, Musik, usw.) wird Plagiieren mit Pönalen belegt. Es ist Raub geistigen Eigentums. Bei wissenschaftlichen Arbeiten gibt es kaum Sanktionen, es lohnt sich also auf jeden Fall, es zu probieren! Warum ist geistiges Eigentum in der Wissenschaft so wenig wert?

-> Tja, weil durch das Internet das Gefühl für die Unterscheidung von eigenem und fremdem Text ein wenig abhanden gekommen ist? Weil die Arbeiten einfach zu lang wurden? Weil es hip ist, das Konzept des "geistigen Eigentums" als Anachronismus zu betrachten? Weil vielen Betreuern wie auch vielen Schreibern die Abschlussarbeit völlig wuascht ist? Weil danach niemand mehr danach fragt?

->' Du hast recht, vielen Betreuenden und Schreibenden ist die Qualität egal, hauptsache ein gewisser Seitenumfang, ev. auch noch eine gute Literaturliste sind vorhanden. Da macht es selbstverständlich auch keinen Sinn, viel Arbeit zu investieren. Betrug lohnt sich da sehr schnell. Zum Nachdenken wäre meiner Meinung nach wirklich, was machen etwa Medien-Verlage anders. Versuch da mal abzuschreiben ... Das Drohpotential von Anwälten usw. ist schon sehr mächtig. Plagiierende Journalisten müssen zumindest fürchten, in ihrer Branche keinen Fuss mehr auf den Boden zu bekommen, wenn sie aufgedeckt werden. In der Wissenschaft abzuschreiben hat fast keine spürbaren Folgen. Guttenberg wird sicher bald als strahlender Held wieder in die Politik zurückkehren...SSimone 11:41, 7. Mär. 2011 (UTC)


-> Das ist ärgerlich, keine Frage. Prof. Fröhlich spricht dabei oft von "der Gnade der frühen Geburt". Tatsächlich ist es möglich, dass es zum damaligen Zeitpunkt in Österreich keine demensprechenden Gesetze gab. Über den Tatbestand des Plagiierens gibt es schon einigermassen abgesicherte Entscheidungen (siehe Fröhlich-Beitrag http://de.antiplagaustria.wikia.com/wiki/Erkenntnisse_des_österreichischen_Verwaltungsgerichtshofs_zu_Plagiaten_an_Universitäten_(Sammlung_von_Gerhard_Fröhlich), aber Konsequenzen fehlen weitgehend.

Darüber hinaus sieht die Österreichische Agentur für wissenschaftliche Integrität Fälle nach 10 Jahren als verjährt an. SSimone 12:33, 7. Mär. 2011 (UTC)


Vor vielen Jahren wurde in Wien der Fall einer Habilitationsschrift diskutiert, die in Kreisen der Sinologen großes Aufsehen erregte. Prof. Ladstätter hatte entdeckt, dass diese etwa 40 Seiten nichtzitierte Passagen, die wörtlich abgekupfert worden waren, die Arbeit als sehr fragwürdig erscheinen ließen. Auf Grund eines Gesetzes aus der Monarchie verlieh die damalige Ministerin Firnberg diesem Mann dennoch die venia legendi. Er habe sich eben trotz allem diese Lehrbefugnis verdient. KÖNNTE MAN DER SACHE NICHT NACHGEHEN?

-> WANN SOLL DAS GEWESEN SEIN?

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